Donnerstag, 12. Oktober 2017

Nordsee - Part 2 - Dagebüll, Föhr & Sylt

Am vierten Tag haben wir uns von Ostfriesland verabschiedet und sind Richtung dänische Grenze gefahren. Unsere Unterkunft in Dagebüll für die restlichen Urlaubstage war ein kleines Appartement in unmittelbarer Nähe des Fährhafens. Das war für die Buchung ausschlaggebend, wollten wir doch möglichst viele Inseln besuchen. Bei Nieselregen in Ostfriesland gestartet, wurden wir in Dagebüll mit einem wunderschönen Sonnenuntergang überrascht.


Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück ging es dann mit der Fähre auf die Insel Föhr. Die Sonne schien, aber es ging doch eine ganz schön steife Brise. Mit seinem neuen Hoodie (den ich euch hier gezeigt hatte) war Junior aber gut eingepackt. Bereits von der Fähre aus war die wunderschöne kilometerlange Strandpromenade der Inselhauptstadt Wyk zu sehen, auf der wir uns dann auch hauptsächlich aufgehalten und den Blick auf die Welt der Halligen und das Wattenmeer genossen haben, deren einzelne Warften wie Schaumkronen aus dem glitzernden Wattenmeer ragen.




Nach dem Strandtag auf Föhr stand uns am nächsten Tag der Sinn nach einer Radtour. Der nette Herr beim Fahrradverleih hat uns eine Tour empfohlen, auf der man an besonders vielen urigen Friesenhäuschen vorbeikommen sollte. 23 km sind es dann geworden und das ein odere andere schöne Foto ...



Ganz oben auf meiner persönlichen "To-do-Urlaubsliste" stand ein Ausflug nach Sylt. Zuviel hatte ich schon von dieser doch recht speziellen Insel gelesen und gehört, als was ich jetzt - wenn ich doch schon mal hier war - sie nicht auch selbst besuchen musste. Die Fahrt mit dem Autozug war ein Erlebnis für sich ... Nieselregen beim Start in Niebüll verhieß jedoch wettertechnisch nichts gutes.
Aber wir sollten auch an diesem Tag Glück haben. Für 2 Stunden haben wir uns ins "Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt" zurückgezogen. Als wir dann - Wetter hin oder her - die Insel weiter erkunden wollten, zog es auf und die Sonne kam raus. Der Tag auf Sylt, der mit einem wunderbaren Sonnenuntergang am Strand seinen Höhepunkt fand, war eines meiner Highlights unseres Urlaubs.



(Dieses Bild ↑ hängt jetzt in XXL-Version in meinem Nähzimmer.)









Bis bald ...
Eure Heike

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Nordsee - Part 1 - Ostfriesland

Nach langen Wochen des Arbeitens und Lernens haben wir uns alle schon sehr auf die Sommerferien gefreut. Junior war die ersten Ferienwochen viel unterwegs und immer beschäftigt, sei es im Fußballcamp, im Playmobilland oder beim Spielen im Garten von Oma & Opa. Die letzten beiden Ferienwochen haben dann ganz uns gehört und wir sind mit großer Vorfreude auf die Reise gegangen. Unser Weg führte uns zuerst nach Ostfriesland, genauer gesagt ins beschauliche Aurich. Dort angekommen hielt es uns nicht lang in unserer Unterkunft; schnell das Auto leer geräumt und dann ging's das erste Mal an den Strand. Junior war das erste Mal an der Nordsee, sodass die Wattwanderung ein absolutes Highlight für ihn war. Aber auch wir Großen waren begeistert.



Mein kleines Highlight an unserem zweiten Tag war unser Besuch bei Silvia von mamsinaeht. Obwohl wir uns vorher noch nie begegnet sind, hat sie uns wahnsinnig lieb empfangen und wir haben uns sehr gut bei unserem Kaffeeplausch verstanden. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle für deine Gastfreundschaft und ich hoffe, wir wiederholen das mal! :)

Nachdem uns zwei Tage der Wettergott hold war, erwachten wir am dritten Tag bei grauem Himmel und Nieselregen. Norddeutsches Schietwetter at its best. Doch davon wollten wir uns nicht die Laune verderben lassen und haben einen Ausflug ins Aquarium Wilhelmshaven unternommen.





Danach ging es weiter ins nahegelegene Marinemuseum. Die Enge im ausgestellten U-Boot hat leichte Beklemmung bei mir ausgelöst und ich will mir nicht vorstellen, wie es wohl ist, wenn man längere Zeit damit unterwegs ist und weiß, dass über/unter/neben einem nur Wasser ist ... *schüttel*
(Junior trägt hier übrigens das Shirt von hier und die Hose von hier)



Am Abend diesen grauen Tages waren wir bei lieben Bekannten zum Grillen in ihrem wunderschön angelegten Garten eingeladen. Die Bedingungen zum Fotografieren waren nicht wirklich optimal (Wind, Nieselregen und beginnende Dunkelheit), trotzdem habe ich versucht, ein paar brauchbare Bilder zu machen.




Bis bald ...
Eure Heike

Montag, 2. Oktober 2017

Ganz schön sommerlich

Als ich mein Nähzimmer aufgeräumt habe, habe ich mir fest vorgenommen, all die Taschen endlich mal zu nähen, deren Teile schon seit einer gefühlten Ewigkeit fertig zugeschnitten rumlagen. Ich kombiniere wahnsinnig gern die Stoffe, schneide dann zu und dann ... passiert meistens erst mal nix. Denn eine Tasche braucht halt doch meist einiges mehr an Zeit als z.B. ein Shirt für Junior. Darum lagen/liegen hier gut und gern 10 Taschen rum, die auf ihre Fertigstellung warten.

Nachdem ich 2 davon fertig hatte - ich brauche bloß noch passende Henkel - hatte ich Lust, eine neue zuzuschneiden. Merkwürdiges Verhalten? Ja, vielleicht. :) Aber immerhin habe ich die Beuteltasche dann auch gleich genäht. Durch ihren recht einfachen Schnitt war sie schnell fertigzustellen und ist nicht auch zu einer Nähzimmer-Taschen-Leiche mutiert.
 

Kombiniert zu dem wunderschönen sommerlich anmutenden Hauptstoff habe ich einen weißen uni-Stoff für die Innentasche. Die Träger waren mal ein Kopfkissen, dessen Stickerei ich versucht habe zu erhalten und möglichst schön in Szene zu setzen. Ist mir glaube ich auch ganz gut gelungen. Und wieder einmal sieht man, wie unterschiedlich ein Schnitt wirken kann. Denn die Beuteltasche aus dem Taschenspieler III-Sew Along wirkt in meinen Augen fast wie eine komplett andere Tasche.

Bis bald ...
Eure Heike

Donnerstag, 28. September 2017

Herbstkind Sew Along 2017 #5

Der Herbstkind Sew Along bei Klararabella ist nun auch schon wieder vorbei und heute ist Finaltag. Ich bin schon sehr gespannt, was die anderen alles gezaubert haben. Hier und da konnte man ja schon Einblicke bekommen, aber das fertige Stück dann in voller Pracht zu sehen, ist ja doch noch mal was ganz anderes.
Wie ihr seht, bin ich meinem Plan treu geblieben. Da der Hoodie "Salty Wind" aus der Ottobre 4/17 an Junior ziemlich gut sitzt, hat sich für mich von Anfang an eigentlich nicht die Frage gestellt, welchen Schnitt ich für's Oberteil nehmen sollte.
Mit der Sweathose "Indigo" nach dem Design von Glitzerblume habe ich mal Neuland betreten. Ich wusste vorher nicht, ob Junior die Hose mögen würde, wollte sie aber einfach auf gut Glück nähen. Bei der Anprobe hat er sich vor dem Spiegel hin und her gedreht, ein paar Ninja-Sprünge ausprobiert und dann stand fest - er mag sie! Lediglich die Nähte am Bein wären ungewohnt, aber zum Glück nicht unangenehm.
Wie ihr seht, habe ich Saum-, Ärmelbund und die Tascheneingriffe mit demselben Bündchen gearbeitet. Das hat den netten Effekt, dass die Kombi so noch harmonischer aussieht. Und selbst wenn die Hose mal solo getragen werden sollte, wäre man dank der doch recht neutralen Farben noch ziemlich frei beim kombinieren mit anderen Oberteilen.
Ich freu mich sehr, dass Junior die Kombi abgesegnet hat und kann es schon kaum mehr abwarten, wenn er sie dann das erste Mal anzieht. Wie ist das Sew Along bei euch gelaufen? Seid ihr zufrieden mit eurer Arbeit oder hättet ihr lieber was anderes nähen sollen?

Bis bald ...
Eure Heike

Dienstag, 26. September 2017

Innehalten *Werbung*

"Das Prinzip "Alles ist möglich" scheint heute in Europa ein Leitgedanke zu sein. Eine Woche Urlaub auf den Malediven ist für viele Menschen kein Problem. Mit Delfinen zu schwimmen, ist im Urlaubspaket inbegriffen. Mit ein bisschen Training kann man heute den Mount Everest besteigen, einen Marathon laufen oder über glühende Kohlen gehen. Was früher nur einige Auserwählte tun konnten und durften, ist im heutigen Alltag des Durchschnittsbürgers angekommen. Tausende von Büchern predigen, dass alles für jeden einzelnen erreichbar sei - vorausgesetzt, man setze sich ein Ziel und verfolge es konsequent. Und doch - bei all diesen Möglichkeiten! - fehlt den meisten Menschen nicht etwas? Sie scheinen nicht zufriedener als früher zu sein, an Stress und Burnout wird immer häufiger und in erschreckendem Maße gelitten. Haben da manche zu viel gewollt? Oder ist es ein Phänomen der Zeit? Haben wir etwas übersehen?"
Ich glaube, ich hätte das Buch - wenn es mir überhaupt aufgefallen wäre - im Buchladen nie in die Hand genommen, geschweige denn es gekauft. Als ich die Anfrage bzgl. eines Rezensionsexemplares bekam, wurde ich jedoch neugierig und habe mir eins zuschicken lassen. Beim ersten Durchblättern bin ich bei dem oben zitierten Ausschnitt hängen geblieben; irgendwie hat es mich zum nachdenken angeregt.
Je mehr ich mich eingelesen habe, umso mehr habe ich gemerkt, was für ein inspirierendes Buch die Autorin vorgelegt hat, eine überzeugende Einladung, sich einzulassen auf Momente der Stille, des Innehaltens, auf den Rückzug, auf die Pause als Basis für die Aktivitäten.
Allen, die mal "mehr" als nur den üblichen Liebesroman lesen und sich dabei auf das "weniger" besinnen wollen, denen sei das Buch "Innehalten" von Fleur Sakura Wöss wärmstens ans Herz gelegt.

Bis bald ...
Eure Heike

Samstag, 23. September 2017

Champion

Als ich das Käfer-Shirt genäht und Junior sich sofort in den Schnitt verliebt hatte, war klar, dass ich noch ein zweites LayerLook-Shirt nähen werde. Die Shapelines von Mamasliebchen wurden von Junior als erstes aus meinem Stoffschrank gezogen. Der Kombistoff dazu war sehr schnell gefunden, hatte ich den Fußballstoff doch - genau wie die Stoffe des anderen Shirts - erst vom Lillestoff-Lagerverkauf mitgebracht. Das Innenfutter der Kapuze ist aus meinem Fundus.
Auch hier habe ich wieder sämtliche Nähte gecovert. Da es so schön passte, habe ich dieses Mal mein neongelbes Garn verwendet. Junior hat ein Faible für diese grelle Farbe und sich schon über seinen Neon-Hoodie sehr gefreut.


Ich bin sehr glücklich, dass ich durch das Designnähen für mommymade an so einen tollen Schnitt gekommen bin. Die beiden LayerLook-Shirts werden sicher nicht die einzigen bleiben, zumal demnächst der Geburtstag eines von Junior's Schulfreunden ansteht. Wie schon mal erwähnt (s. hier), verschenken wir gern etwas individuelles; und warum nicht dieses Mal ein LayerLook-Shirt?!
Bis bald ...
Eure Heike